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Mobile Raw Bearbeitung

Hin und wieder kommt es vor, dass ich Raws gerne sofort bearbeiten möchte. Da ich kein Notebook mitschleppe (und das auch zukünftig nicht vorhabe) bleibt die Bearbeitung via Smartphone oder Tablet. Wie ich grundsätzlich dabei vorgehe, möchte ich hier kurz beschreiben.

Die Canon 6D verfügt zwar über ein Wifi-Modul, dieses hat aber die unangenehme Eigenschaft, nicht immer eine Verbindung zum Smartphone aufbauen zu wollen. Gelingt dies doch, kann die Kamera mit dem eigenen mobilen Gerät verbunden werden. Apps, von denen es einige gibt (aber nur wenige wirklich geeignet sind), helfen bei der Übertragung der Bilder auf das Smartphone.

Dabei fielen mir schon anfangs Dinge auf, die die Übertragung recht mühsam machen:

• Oft werden statt Raws nur JPEGs übertragen

• Langsames Laden der Bilder am Smartphone

• Langsames Übertragen von Raws (abhängig von der Wifi-Verbindung)

• Oft nur Übertragung einzelner Bilder

• Automatische Komprimierung der Bilder

• …

Kurz gesagt: Ich machte mich auf die Suche nach einer Alternative ohne Nutzung der Wifi-Komponente. Da die SD-Karte am Smartphone eingelesen werden muss, bleibt nur der Weg über einen Kartenleser. In meinem Fall benötige ich einen Leser mit USB-C-Anschluss. Hängen blieb ich letztendlich bei einem Kartenleser der Firma Tutuo, an dem sich sowohl SD- und MiniSD-Karten anschließen lassen, aber auch USB-Speichersticks selbst. Damit hat man alles an Hardware, was man für bequemes Arbeiten benötigt.

Bleibt noch die Suche nach einer geeigneten App, um Raws rasch zu übertragen. Als Android-Nutzer habe ich mich nach längerer Suche für die kostenpflichtige APP Portfolio entschieden, da sich (meiner Erfahrung nach) Raws direkt von der Speicherkarte ausgelesen sehr rasch anzeigen lassen. Das Exportieren aufs Handy geht ebenfalls blitzschnell und nach kurzer Zeit kann man mit der Bearbeitung der Raws am Smartphone beginnen.

Natürlich: Das Bearbeiten am Smartphone dient mir selbst nur als grobe Hilfe, um vor Ort rasch testen zu können, ob das eben aufgenommene Bild meinen Erwartungen entspricht. Oft habe ich vor dem Drücken auf den Auslöser ein bestimmtes Bild im Kopf und möchte rasch testen, ob es sich inkl. nachträglicher Bearbeitung dafür eignet.

Zum Bearbeiten der Raws selbst nutze ich Snapseed mit eigenem Raw-Konverter und unzähligen Einstellungsmöglichkeiten. Die Ergebnisse, die damit erzielt werden geben mir einen guten ersten Blick darauf, was später in Lightroom möglich sein wird.

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    Seit einiger Zeit trage ich mich bereits mit dem Gedanken herum, meine Fotos auf einer eigenen Webseite zu sammeln und zu präsentieren. Vom bloßen Gedanken daran bis zur endgültigen Umsetzung war es dann doch ein weiter Schritt. Zeitmangel und…

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    Um gleich auf den Punkt zu kommen, es gibt drei Fotografen, denen ich aufmerksam auf deren Youtube-Channel folge. Wer sie noch nicht kennt, sollte dies rasch nachholen. Thomas HeatonYoutube-channel